Gleichstellung
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"Männer und Frauen sind gleichberechtigt", so steht es seit 1949 im Artikel 3, Absatz 2 des Grundgesetzes - 1994 wurde der Auftrag ergänzt: "Der Staat fördert die tatsächliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und wirkt auf die Beseitigung bestehender Nachteile hin." Nach wie vor ist es notwendig, sich für die Realisierung dieses Grundgesetzartikels in allen Lebensbereichen einzusetzen.

Als Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Offenburg wirke ich sowohl innerhalb wie außerhalb der Stadtverwaltung mit dem Ziel, das verfassungsrechtliche Gleichheitsgebot umzusetzen. In dieser Funktion bin ich Ansprechpartnerin für die Bürger/innen und für die Mitarbeiter/innen der Stadtverwaltung.


Zum 20-Jährigen der Gleichstellungsstelle, im September 2010, wurde eine Broschüre erstellt.
Das Aufgabengebiet lässt sich grob unterteilen in die beiden Bereiche:


  • Entwicklung und Begleitung von Personal- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen zur Verwirklichung der Gleichstellung von Männern und Frauen in der Stadtverwaltung
  • Umsetzung des Frauenförderplanes (Berufliche Chancen für Frauen / Vereinbarkeit von Familie und Beruf)
  • Beratung der städtischen Fachbereiche und Gremien zur Verwirklichung der Gleichstellung von Männern und Frauen.
  • Entwicklung und Einführung von Verfahren zur Überprüfung aller städtischen Maßnahmen und Projekte auf gleichstellungsrelevante Auswirkungen (Gender Mainstreaming)
  • Zusammenarbeit mit anderen für Gleichstellungsfragen relevanten Institutionen, Initiativen, Gruppen innerhalb der Stadt Offenburg
  • Öffentlichkeitsarbeit zu frauenrelevanten Fragen.
  • Zusammenarbeit mit Bildungseinrichtungen zur Entwicklung von entsprechenden Bildungsangeboten.

Die Zusammenarbeit mit Externen ist geprägt von einem breiten Spektrum an Kontakten. Die Gleichstellungsbeauftragte arbeitet grundsätzlich mit allen Vereinen, Institutionen, Verbänden, Behörden und Netzwerken zusammen, die für die Gleichstellungsarbeit in irgendeiner Weise relevant sind.

So ergibt sich eine breite Palette von autonomen Frauengruppen, traditionellen Frauenverbänden und kirchlicher Frauenarbeit bis zu Bildungseinrichtungen, Gewerkschaften, Kammern und Behörden (z.B. Agentur für Arbeit, Landratsamt) sowie Betrieben.

Ein ganz wichtiger Arbeitsauftrag ist die Öffentlichkeitsarbeit zu frauenrelevanten Fragen - hier gilt es Frauen und Fraueninteressen sichtbar zu machen, Benachteiligungen öffentlich aufzuzeigen - mit dem Ziel Veränderungen zu bewirken, zu Themen wie: "gesellschaftliche Teilhabe von Frauen", "Frauen und Beruf", "Berufsfindung für Mädchen", "Frauen und Gesundheit", "Gewalt an Frauen".

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