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Liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Frauen!

„Heraus mit dem Frauenwahlrecht!“ war die Hauptforderung der frühen Internationalen Frauentage.
Nachdem die Frauen im November 1918 in Deutschland das aktive und passive Wahlrecht erhielten, war ein wichtiges Ziel des Frauentages erreicht. Die Schwerpunkte wurden nun auf Arbeitsschutzgesetze, gleicher Lohn, mehr Bildung, ausreichenden Mütter- und Kinderschutz sowie die Legalisierung des Schwangerschaftsabbruchs gelegt.
Auch im 21. Jahrhundert ist die Gleichstellung der Geschlechter weder in Deutschland noch im Rest der Welt Realität.
Daher arbeiten wir nach wie vor für eine Gesellschaft, in der alle Menschen wirklich gleichberechtigt sind.
In Offenburg begegnen Ihnen bis 22. März in der Innenstadt lebensgroße Frauenfiguren, die Sie hoffentlich zum Nachdenken und Diskutieren anregen. 

Zur Begegnungsplattform "Frauen in Offenburg" am Mittwoch, 20. März lade ich alle Frauen ein. Diesmal treffen wir uns um 19 Uhr im Foyer in der Reithalle und diskutieren Fragestellungen zu Gleichstellung und Geschlechtergerechtigkeit. U.a. Wo stehen wir und welche Impulse braucht es zur Verwirklichung?

Equal Pay ist das Thema des Vortrages am 21. März, um 17.30 Uhr  im Telekom-Kasino.

Das ganze Programm finden Sie in der Broschüre „100 Jahre Frauenwahlrecht – Sonderausgabe zum Internationalen Frauentag“ oder hier auf der Homepage unter Veranstaltungen.

Ich freue mich auf unser Wiedersehen oder auf unser Kennenlernen.

Bis bald und herzliche Grüße

Regina Geppert

Aktuelle Hinweise:

Büchertipp von Heidi Bange passen zum März 2019

SUE MONK KIDD: „Die Erfindung der Flügel“ Charlston, South Carolina, 1803.
Sarah, das sechste Kind der wohlhabenden Plantagenbesitzer Grimké, erhält zu ihrem 11. Geburtstag die 10-jährige Hetty, genannt Handful weil sie so schmächtig ist, als eigene Sklavin geschenkt. Sarah lehnt dies ab, will Hetty freigeben. Undenkbar in dieser von Sklaven abhängigen Gesellschaft. Sarah und Hetty werden gemeinsam groß, erleben die Grausamkeiten der Sklaverei. Sarah (1792 – 1873) kann ihre Wut und Verachtung gegen das System nur ausdrücken indem sie als Erwachsene in den Norden geht und sich den Quäkern anschließt. Diese religiöse Gruppe bekämpft die Sklaverei und nimmt Sarah, was diese viele Opfer kostet, als Mitglied auf. Irgendwann kommt ihre jüngste Schwester Angelina (1805 – 1879) zu ihr, auch sie will gegen die Sklaverei kämpfen. Schwierig wird es jedoch, als Sarah als Predigerin auftreten will. Da erkennt sie, dass Frauen in dieser patriarchalen Welt alles andere als gleichberechtigt sind. Die Schwestern beginnen, für die Gleichstellung der Frau zu kämpfen, vor allem fordern sie das Wahlrecht für Frauen.
Sue Monk Kidd hat die Biografie der Schwestern Grimké hervorragend erforscht. In einem Nachwort erklärt sie, was an ihrem Buch belegt ist, was nicht gesichert und was von ihr romanhaft zugefügt wurde. Die Schwestern Grimké haben den Grundstein für das Frauenwahlrecht in den USA gelegt.
Auch dieses Buch können Sie in der Stadtbibliothek ausleihen.

https://www.superheldin-gegen-gewalt.de/

Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“
Das Hilfetelefon ist rund um die Uhr und an 365 Tagen im Jahr unter der Telefonnummer 08000 116 016 und online unter
www.hilfetelefon.de über den Termin- und Sofort-Chat sowie per E-Mail erreichbar. Mehr als 60 qualifizierte Beraterinnen informieren und beraten gewaltbetroffene Frauen, Personen aus deren sozialen Umfeld und Fachkräfte – kostenlos, anonym und vertraulich, in 17 Fremdsprachen sowie in Deutscher Gebärdensprache und in Leichter Sprache.

Spurensicherung nach Vergewaltigung und sexuellem Übergriff
– dieses Angebot können Sie in der Frauenklinik Offenburg am Ebertplatz nutzen – auch als „vertrauliche Spurensicherung“. Mehr dazu auf dieser Homepage unter Frauenhandbuch, Stichwort Spurensicherung.

Auf eine gute Idee wurde ich hingewiesen, das Heimwegtelefon ist unter der Tel-Nr.: 030 20007731 bundesweit erreichbar. Weiteres unter:
http://www.heimwegtelefon.de/
Die kostenfreie Hotline ist seit 16. Januar 2017 wie folgt erreichbar:
Sonntag bis Donnerstag: 20 bis 24 Uhr, Freitag und Samstag: 22 bis 4 Uhr

„Kontaktstelle Frau und Beruf Freiburg – Südlicher Oberrhein“ – Die Anmeldung für die Beratungstermine erfolgt über das Sekretariat der Kontaktstelle Frau und Beruf in Freiburg, Tel.: 0761 – 201 1730 oder per E-Mail an:
frau_und_beruf@stadt.freiburg.de - die Beratung ist kostenlos, vertraulich und neutral. Die Beratungsgespräche für Frauen aus dem Ortenaukreis sind in Offenburg in den Räumen des Technologie Parks Offenburg, In der Spöck 12, 77656 Offenburg

Kostenübernahme von rezeptpflichtigen Verhütungsmitteln
– für Bezieherinnen von Leistungen nach SGB II und SGB XII. Schwangerschafts- und Schwangerschaftskonfliktberatungsstelle sowie alle Schwangerenberatungsstellen im Ortenaukreis informieren Sie dazu. Die Kontaktdaten finden Sie auf dieser Homepage unter Organisationen, Schwangerschaft und Verhütung.

Das Gleichstellungsbüro ist seit Oktober 2016 im Dachgeschoss des Marktcenter, Am Marktplatz 5 in Offenburg.



 

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